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Die Elfen (wa, de) sind eines der Völker Aventu­ri­ens. Neben Zwergen und Orks sind Elfen eine der drei klassischen Fantasy-Spezies.

Die aventurischen Elfen sind den Elben aus Tolkiens Werken nach­empfunden: Sie erfüllen das archetypische Bild mit spitzen Ohren und zierlichem Körperbau. Sie sind musisch begabt, können Magie wirken und werden von Menschen als äußerst attraktiv empfunden. Die Elfen der vormodernen Märchen- und Sagenwelt hingegen finden wir in Aventurien in den Feenwesen und Kobolden wieder.

Die Elfen (Isdira: Fey, Feya) Aventuriens sind werden von den Ethnologen in mehrere Völker unterteilt, wobei sich die Aufteilung nach Entstehung, Lebensraum und Lebensweise richtet. Jedes der vier Elfenvölker hat zum großen Teil eine eigene Geschichte und Entwicklung durchgemacht, wobei man aber nicht von totaler Trennung ausgehen sollte. Gemeinsamer Ursprung ist die Lichtwelt, aus der sich die Elfen selbst erträumt und so auf Dere manifestiert haben.

Völker[]

Vorfahren zeitlich geordnet[]
  • Lichtelfen (Shi - mythologisches Ursprungsvolk aus dem Feenreich)
  • Hochelfen (Fenvar - weltliche Nachfahren dieser und Vorfahren vieler folgender)
Stämme räumlich geordnet[]
  • Nachtalben (Shakagra - im ewigen Eis nördlich des Yetilandes und in Myranor)
  • Firnelfen (Grinfeya - im hohen Norden des aventurischen Kontinentes und im ewigen Eis)
  • Steppenelfen (Diundrafeya / Vindha'a - in der Grünen Ebene)
  • Waldelfen (Lairfeya - größtenteils in der "Sala Mandra" (Salamandersteinen) und den sie allseitig umgebenden Wäldern)
  • Auelfen (Biunfeya - breit über Aventurien verstreut, hauptsächlich aber an den Fluss-Auen in Nord- und Mittelaventurien)
  • Halbelfen (Talafeya - meist in der Nähe der Auelfen)
  • Erdelfen (Morfeya - wenige Clans in tiefen Höhlen des Finsterkammes - Quelle: Milena 2002)
  • Karfunkelelfen: (Ivorfeya - Höhlen am Djer Anghravash, nur noch etwa 200 Personen)
  • Wüstenelfen (Shiannfeya / Beni Geraut Schie - in der Khom-Wüste - vermutlich ausgestorben)
  • Baumelfen (Hamafae - Mondsilberwald Ras Tabors bis in weitere Teile Myranors)

Phänotypisches[]

Elfen sind für gewöhnlich eher schlank und relativ hoch gewachsen (speziell Au- und Waldelfen), haben spitze Ohren, oft androgyne Gesichtszüge mit großen, leicht schräg gestellten Augen, die die unterschiedlichsten Färbungen aufweisen. Ihr Haar tragen sie üblicherweise lang und offen, Schmuck ist bekannt, aber viele Elfen lehnen Tätowierungen, Ohrringe oder anderen durchstechenden Schmuck ab. Vielfach wird ihnen eine Ähnlichkeit zu Katzen attestiert, was auch an ihren meist als anmutig und geschmeidig beschriebenen Bewegungen liegen mag. Das Alter ist bei den Elfen meist schlecht vom Äußeren ableitbar, da bei ihnen ab Erreichen des Erwachsenenalters kein Alterungsprozess mehr auftritt, bis sie ihr Lebensziel erreicht haben. (In älteren Regelwerken wird die Lebenserwartung von Elfen mit bis zu 800 Jahren angegeben.)

Namen[]

Informationen zur Namensgebung und Besonderheit der Namen finden sich in der Box Dunkle Städte, lichte Wälder (DSLW). Faustregel: Alles, was mehr als zwei Vokale hat, ist potentiell geeignet.
Eine erwähnenswerte Besonderheit ist das Vorhandensein und oft auch die Kenntnis eines so genannten Wahren Namens.
Verwendung im Spiel: Inzwischen hat sich auch im Regelwerk eine gewisse Gewohnheit eingebürgert: Der Vorname hat einen 'typisch elfischen' Klang, ist gelegentlich sogar aus kanonischen Vokabeln gebildet und erinnert an die Namen aus Tolkiens Herr der Ringe. Der Zuname ist meistens der Name der Elfensippe (wa) und wird nicht elfisch angegeben, sondern ins Garethi (für Spieler also ins Deutsche) übersetzt. Auch andere Zunamen sind irgendwie sprechend und sagen etwas über die Person aus, z.B. A'Hiin Blatt-im-Wind oder Za'oreel Treibt-in-die-Schatten. Aus menschlicher Sicht klingen diese Zunamen meist poetisch, oft sogar me­lancholisch, vor allem, wenn diese Elfen nicht mehr in einer Sippengemeinschaft leben.

Lexikon[]

Elf, -en, weibl.: Elfe oder Elfin; elfisch; kulturschaffendes

aventurisches Volk; Hochzivilisation; eines der fremdartigsten Völker Aventuriens: Die wenigen Elfen, die es noch gibt, leben mit Ausnahme der Auelfen weitab von den Städten der Menschen. Dort wohnen sie friedlich zusammen; nie gab es Krieg unter ihnen. Nur wenige tragische Fälle sind bekannt, bei denen ein Elf durch die Hand eines anderen Elfen umgekommen ist.
Die Elfen kennen keine Staatsformen und Herrscher, die über das Volk gebieten. Sie leben in kleinen Ansiedlungen, die meist zu klein sind, um sie als Dorf bezeichnen zu können. In jeder Familie oder Sippe - im Allgemeinen einige Dutzend Elfen - gibt es stets jemand, der sich durch natürliche Autorität hervorhebt und in der Folge als Sprecher anerkannt wird. Dies mögen je nach Belang - Jagd, Arbeitsteilung und Brauchtum - auch verschiedene Personen sein. So folgt die Sippe einmal dem Ältesten, dann dem Jagdmeister, hier dem besten Pfadfinder, dort der kunstfertigsten Meisterin, heute der zauberkräftigen Heilerin und morgen der Person, die alle zum Lachen bringt. (Lexikon S.76)

Erscheinung und Völker[]

Elfen sind schlank und hochgewachsen. Bis zu zwei Schritt messend, sind sie meist ebenso groß wie Menschen, wirken jedoch durch ihren schlanken Wuchs höher gewachsen. Ihr Körper ist von makelloser Schönheit und Ebenmaß, und so versehen die Menschen besonders Wohlgestalte ihres eigenen Volks mit dem Attribut 'elfengleich'. Ein auffälliges Erkennungsmerkmal der Elfen sind ihre spitz zulaufenden Ohren, eine weitere faszinierende Eigenart ihre - im Vergleich zu Menschen - großen Augen, die in den Farben der herrlichsten Edelsteine leuchten, sei es amethystviolett, bernsteinfarben. rubinrot, saphirblau, smaragdgrün oder gar goldgesprenkelt. Ihre hohen Wangenknochen und langen Hälse verstärken den exotischen Eindruck. Den Elfenmännern wächst kein Bart, wodurch die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen mitunter schwer fällt, denn beide Geschlechter haben oftmals androgyne Gesichtszüge. Frauen wie Männer tragen ihr meist helles Haar überwiegend lang und offen. Obwohl die Elfen ein sehr sinnenfrohes Leben führen, hält sich die Anzahl der Geburten in Grenzen, denn zum einen sind Elfen von Natur aus weniger fruchtbar als Menschen, zum anderen können Elfenfrauen ihre Empfängnis willentlich kontrollieren. Elfen besitzen eine ausgeprägte Sinnenschärfe: sie haben besonders gute Ohren, können hervorragend im Dunkeln sehen, und ihre feinen Nasen sind so sensibel, dass sie den Geruch eines stinkenden Tatzel- oder Grubenwurms nicht ertragen. bzw. aus großer Entfernung wahrnehmen. Elfen schlafen nicht regelmäßig, letztendlich aber ebenso viel wie Menschen. In der Not kann ein Elf unbeeinträchtigt eine Woche durchwachen, solange er sich nicht übermäßig anstrengt. Die scharfen Sinne der Elfen, durch die sie stets sprungbereit bleiben, lassen für den Laien leicht den Eindruck entstehen, daß sie überhaupt nicht schlafen. Ein großes Mysterium des Elfenvolkes ist seine Lebensdauer; an abgelegenen Orten leben E., die bereits an die tausend Jahre alt sind, doch handelt es sich hierbei um Ausnahmen. Die Lebensdauer steht im Zusammenhang mit Lebensinhalt und -ziel. Wenn ein Elf fühlt, daß er seinen Lebenszweck erfüllt hat, nimmt er innerlich befriedigt Abschied von der Welt und welkt innerhalb von wenigen Tagen und Wochen dahin. Wegen ihrer feinen Sinne sind den Elfen Nahrungsmittel, die aus Fäulnis und Gärungsprozessen entstehen, unangenehm. So lehnen sie z.B. Bier und Käse aus diesen Gründen ab. Aber auch Brot, Korn und Milch zählen Elfen nicht zu ihren Nahrungsmitteln. (Lexikon S.76)

Elfen und ihre Nachbarn[]

Die anderen Völker Aventuriens haben zahlreiche Namen für das Volk der Elfen: Elben, Alfen oder auch Alben (nach letzteren sind u.a. das Land Albernia und die Stadt Albenhus benannt), bisweilen auch Lichtvolk, Hohes Volk oder Altes Volk. So unterschiedlich wie die Namensgebung ist auch das Ansehen der Elfen bei den anderen Rassen. Bezauberung und Neid sind die Gefühle, mit denen Menschen den Elfen seit Jahrhunderten begegnen. Wie sonst sollten sie auch auf Wesen reagieren, die scheinbar unsterblich und ewig jung sind, stets friedvoll und glücklich, die mit einer Handbewegung verwirklichen, wofür ein Bauer oder Handwerker Tage oder Wochen schuftet und die jede Bemühung, jede Frage, ja jeden Zorn mit einem brüderlichen Lächeln beantworten. Besonders die Weidener und Lowanger stehen den Elfen eher negativ gegenüber, hier herrscht die alte Feindschaft zwischen landbesitzenden Viehzüchtern und freien Jägern, im Kosch ist es mehr der Aberglaube gegenüber der Magie der Elfen. Den Nachbarn von Elfen bereitet deren Vorstellung von Eigentum und Besitz oft Probleme. Ein Elf nimmt sich, was er braucht, er kann sich nicht vorstellen, dass etwa Tiere oder gar Land einer bestimmten Person gehören könnten. Das Verhältnis zwischen Elfen und Zwergen ist eher von Unkenntnis als von Hass bestimmt. Bei den Elfen hält sich z.B. der Aberglaube, dass sich Zwerge Holz beschaffen und unter die Erde schaffen, um sie eines Tages anzuzünden. Oft haben Elfen und Zwerge jedoch zusammen gekämpft, z.B. in der Schlacht von Saljeth, so dass man eigentlich nicht von einer Feindschaft der beiden Völker sprechen kann. Ein Großteil des Kontaktes mit den Elfen ist vom Aberglauben der Menschen geprägt: In Nordaventurien bemüht man sich beim Hausbau sehr, die Mauern 'elfenfest' zu machen. Wenn ein Mensch auf der Baustelle über eine unfertige Mauer steigt, so glauben die Bauern, dann entstehe dort ein Elfentor, durch das später Elfen (und andere Geister) eindringen können. Es heißt, dass die Elfen seelenlos seien und mit einem Blick die Seele eines rechtschaffenen Menschen rauben können. In der Vorstellung einfacher Bauern wird der Elf oft sogar mit dem Vampir gleichgesetzt. Einige Elfen sind gar getötet worden, weil man glaubte, ihre Knochen seien reines Elfenbein. Der Glaube, dass derjenige zehn Jahre seines Lebens dazugewinne, der eine Nacht mit einem oder einer Elfe verbringt, hat da weit weniger Schaden verursacht. Besonders im Süden, in den Städten der Tulamiden, sind Elfen gern gesehen, denn sie gelten als DschinnE oder fleischgewordene Geister. Deshalb werden sie respektvoll behandelt, zugleich aber auch mit Wünschen bestürmt. Da für die Tulamiden im Norden das Reich des Todes liegt, halten viele die Elfen für unsterbliche Sendboten aus dem (besseren) Jenseits. (Lexikon S.78)

Recht und Gesetz[]

Da Elfen eine andere Vorstellung von Besitz haben, kommen sie bisweilen mit dem Gesetz in Konflikt. Der Tralloper Vertrag von 1024 vHal, erlassen durch Kaiser Murak-Horas, ratifiziert durch Rohal und bestätigt durch Kaiser Eslam I., sichert den Elfen ein gesondertes Standesrecht und bietet ihnen dadurch innerhalb der menschlichen Gesellschaftsordnung einen gewissen Freiheitsraum: "Wo ein Elf ergriffen wird bei einer Tat gegen die guten Sitten oder gegen ein Eigentumsrecht, da soll man ihn (über das Recht) aufklären, und er möge ziehen. Auch darf ein Elf seinen (persönlichen) Bogen mit sich führen innerhalb der Stadtmauern, sofern er ihn nicht benutzt." Keinesfalls ersetzt dieses Privileg aber das Bürgerrecht; wie jeder Leibeigene oder Reichsfremde ist er vom Rechtsverkehr ausgeschlossen; es ist ihm selbst nicht erlaubt, vor den Richter zu treten, Klage zu führen, Dokumente zu unterzeichnen. Grundbesitz zu erwerben, sich zu verheiraten oder zu erben. Wie jedem Bürgerrechtslosen steht es ihm aber frei, einen Bürgen zu erwählen, der für ihn eintritt und den Rechtsverkehr übernimmt. Untereinander muss selten Gericht gesprochen werden; geschieht dies einmal, so trifft sich die gesamte Sippe und beratschlagt über den Fall. Der Rechtsbrecher beugt sich normalerweise dem Urteil der Sippe. Die Elfen kennen eigentlich nur eine Art der Strafe, die Verbannung. Leibesstrafen lehnen sie ab und wenden sie nicht an. (Lexikon S.78)

Künste und Wissenschaften[]

Die Elfen sind in all jenen Künsten bewandert, die sie zum alltäglichen Überleben brauchen. So sind die Waldelfen und Fimelfen hervorragende Jäger und Waldläufer, letztere haben jedoch besonders die Kürschnerei zur Meisterschaft entwickelt. Weniger praktischen Nutzens, jedoch hoch entwickelt, sind Musik und Gesang. Bei jedem Bardenwettbewerb gehören Elfen zu den besten Teilnehmern. Elfen beherrschen eine besondere Art des Gesangs, den zweistimmigen Sologesang. Sie können durch Mund und Nase sprechen und singen, wobei sie beiden Klängen unterschiedliche Höhe verleihen können. Das klassische Instrument ist die Beinflöte. Auch Holzflöten, mit Magie aus lebendigem Holz geformt, oder Hirtenflöten (Levthan-Flöten), die aus mehreren nebeneinander stehenden Flöten verschiedener Längen gefertigt sind, dienen den Elfen als Instrument. Die Handharfe wird gerne zur Begleitung gesungener Texte verwendet. Neben den Zauberliedern und altelfischen Balladen sowie den neueren Liedern und Musikstücken pflegen die Au- und Firnelfen eine besondere Art der Musik: den Dschissandra (elfisch: in etwa 'mitreißendes Klingen') manchmal auch Dschiss genannt. Dabei flötet, fiedelt und plappert man fröhlich drauflos und erzählt von seinen Erlebnissen. Bei der Verzierung von Kleidung, Schmuck, Wohnung und Gebrauchsgegenständen lehnen elfische Künstler die Darstellung von Elfen und Tieren ab. Stattdessen finden sich reine Schmuckornamente, oft verwoben mit den kunstvollen Schriftzeichen des Isdira. Mechanik und Ingenieurskunst kannten nur die städtebauenden Hochelfen, doch auch bei ihnen wurde ein Problem eher durch Magie als durch aufwendige mechanische Konstruktionen gelöst. So bargen die alten Städte neben architektonischen Meisterwerken auch wahre Wunder an Magie. Jede Stadt war autark und konnte sich selber versorgen. Leider ist von diesen Wundern der alten elfischen Hochkultur wenig bis nichts erhalten geblieben. (Lexikon S.78)

Religion[]

Die Elfen kennen zwei mächtige Prinzipien: Das schaffende Nurti und das zerstörende Zerzal. Die Elfen sehen in ihnen lediglich die Kräfte der Natur und versuchen nicht, sie durch Gebete und Opfergaben gnädig zu stimmen. Das Beschwören und Herbeirufen von mächtigen Wesen z.B. Dämonen und Geistern betrachten die Elfen sogar als schweren Eingriff in die natürliche Ordnung. Die städtebauenden Hoch-Elfen verehrten jedoch einst, von dessen Macht geblendet, den Drachen Pyrdacor. Doch diese Art der Verehrung. die eines gottgteichen Wesens, ist keineswegs mit der Anbetung der Zwölfgötter zu vergleichen. Während die Zwölfgötter im fernen Alveran weilen, war Pyrdacor immer zugegen, und überall waren Zeichen seiner Macht zu sehen. Nach dem Verschwinden Pyrdacors fielen jedoch seine Anhänger von ihm ab und kein Elf verehrte ihn mehr. Zu dieser Zeit verehrte man auch die beiden Prinzipien Nurti und Zerzal, ebenfalls fast gottgleich. Obwohl man ihnen keine Opfer brachte, baute man ihnen doch Tempel, um daran zu erinnern, dass alles was einst gegeben wurde wieder vergehen wird, und als Erinnerung, dass es schicksalslenkende Mächte gibt. Das Schicksal wurde personifiziert durch Orima. Orima wurde mit einer Augenbinde abgebildet, in der einen Hand ein Füllhorn, in der anderen ein Schwert. Nurti wurde meist als Frau dargestellt. Andernorts kennt man sie auch als Nanurda oder Nanurta, die Hingabevolle, die Freudenspenderin. Zerzal wurde als Frau oder geschlechtloses Wesen mit Luchs- bzw. Löwenkopf gezeigt. Meist trägt sie auf den Abbildungen einen Pflock in Händen. Diese Art der Verehrung ist jedoch Vergangenheit, einige Elfen glauben zwar an die Existenz von Göttern, eine Verehrung dieser Wesenheiten lehnen sie jedoch ab; "was soll die Ameise den Riesen verehren, der sie achtlos unter seinem Fuß zertreten kann und sie dabei noch nicht einmal bemerkt. Und dies alles nur für ein paar Brotkrumen, die der Riese von seinem Tische fallen lässt?" Waldelfen lächeln meist nur milde über die Unterwürfigkeit der Menschen gegenüber ihren Göttern. Firnelfen hingegen reagieren mit offenem Widerwillen und oftmals fast mit Wut über das devote Verhalten der Menschen. Obwohl es nie an Versuchen gemangelt hat, ist es noch keinem Priester der Zwölfgötter gelungen, auf Dauer einen Elfen zu bekehren. (Lexikon S.79)

Magie[]

Elfen identifizieren ihre astrale Kraft als Mandra oder, wenn sie Garethi sprechen, als Seelenkraft. Mandra entspricht ihrer Vorstellung nach dem natürlichen Fluss der Magie. Im Gegensatz dazu steht Taubra, das willkürliche Eingreifen ins astrale Kontinuum. Die Vorfahren der Elfen, die Licht- und Hochelfen, konnten wahre Wunder vollbringen. So vermag es die Lichtelfe Niamh Goldhaar, einen ganzen Wald mittels ihrer Magie zu durchdringen und so zu formen, wie es ihr gefällt. Die Magie der Lichtelfen. wirkt am stärksten, wenn es um Leben, Licht, Erinnerungen und Zeit geht, Kampf- und Zerstörungsmagie ist ihnen fremd.
Die Elfen haben nicht viel mit den Fähigkeiten ihrer Vorfahren gemeinsam, doch immer wieder versetzen sie menschliche Zauberer in Staunen. Die Elfen sind überaus heilkundig, was Leib und Seele angeht. Der Balsamsalabunde, berühmtester Heilzauber überhaupt, ist elfischen Ursprungs; das Zauberwort stammt nicht - wie so viele andere - aus dem Bosparano, sondern ist eine Verballhornung der elfischen Worte bhalsama sala hian da'o, die in etwa mit den Begriffen "Heilung und Sicherheit, Haar und Fleisch" zu übersetzen ist.
Besonders die Firnelfen haben sich in ihrer Magie der widrigen Witterung ihrer eiskalten Heimat angepasst. Sie vermögen es, wahre Kunstwerke aus dem Eis zu formen, tiefe Schluchten mit einer Regenbogenbrücke zu überspannen und sich selbst auf größere Entfernungen mit ihren Brüdern und Schwestern zu verständigen. Was den Fimelfen mit Eis, war den Hochelfen auch mit den anderen Elementen möglich, selbst Stein und Feuer brachten sie in beliebige Formen.
Die Waldelfen erwählen sich ein Namenstier, dessen Name sie fortan als Zweitname oder Geheimname führen. In manchen Sippen, die einen gemeinsamen Namen führen, ist auch das Tier das gleiche. Sie jagen es nicht, sprechen mit ihm, wo immer sie es treffen und können mittels Zauberei dessen Gestalt annehmen.
Interessierte menschliche Magier können die elfische Magie besonders gut im Kreis der Einfühlung in den Salamandersteinen, der Schule des direkten Weges in Gerasim und der Halle des Windes zu Olport studieren. Eine Magie, die nur den Elfen vorbehalten bleibt, sind die magischen Elfenlieder. Sie zu singen, erfordert die Gabe des zweistimmigen Sologesangs, die einzig und allein den Elfen gegeben ist. (Lexikon S.79)

Bekannte Elfen und Halbelfen[]

  • Allari
  • Allechandriel Quellentanz
  • Ancoron Katzenzorn
  • Arela Weißblatt
  • Ariana Einhorngruß
  • Athavar Friedenslied
  • Azaril Scharlachkraut
  • Bigesia Schnee-auf-den-Gipfeln
  • Dialya Goldwind
  • Dimeloê Sonnenlocke
  • Elestir Sternlicht
  • Ellinar Sterntreu
  • Elsurion Sternlicht
  • Falnokul
  • Farviriol Krähenschwinge
  • Filyina Calleano
  • Firlionel Nachtschatten
  • Galandel Yetimutter
  • Geldarion Sturmkind
  • Golambes von den Trollzacken
  • Golodion Seemond
  • Lamiadon Farnweide
  • Lariel Sturm-in-den-Zweigen
  • Lata Hirschkind
  • Lemiral Wolkenflug
  • Lorin Birkblatt
  • Lorindel Wolkentanz
  • Lysira
  • Mayaharia Morgenrot
  • Naheniel Quellentanz
  • Pardona
  • Racalla Meerflucht
  • Rallion Regenflieder
  • Safiriel
  • Salandrion Farnion Finkenfarn
  • Sartassa Steppenwind
  • Talorion Tannensang
  • Tenobaal Totenamsel (der Rote Pfeil)
  • Ulabeth
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