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Kurzbeschreibung[]

[?] Rondra
Unsterblicher
(Wortschöpfungen, Eulogien, Redewendungen)
Namen Rondra (Aventurien), Rahandra (m) (Ur-Tulamiden), Ra'andra (m) (Ur-Tulamiden, Beni Uchakâni), Rascha Andra (Ur-Tulamiden), Rhondara (Novadis), Rrondr (Leonir), Rron'Shur/Rronshur (Tighrir), Trondaja (Vinshina), Xahandra (Salahbathlama), Rondris (Hjaldinger), Rhondarra (Imperium), Koronda (Karonier)
Beinamen Göttliche Leuin/Löwin, Die Donnernde, Alverans Schwert und Schild,

Alveransleuin, Siegschenkerin, Sturmherrin, Die Unbesiegte, Wächterin auf Alverans Zinnen

Aspekte Besonnenheit, Blitz, Blut, Donner, Ehre, ehrenvoller Zweikampf, Gewitter, Jagd, Kampf, Körper, Mut, Prophezeiung, Raubtiere, Schutz, Sturm, Tapferkeit, Traditionen, Verantwortung, Waffen, Wetter, Zorn
Sternbild Schwert
Heiligtümer Blutfelder von Baburin, Bosparaner Wald, Donnerbach, Schwertschlucht, Thalionmel-Furt, Schlachtfeld von Brig-Lo
Artefakte Schwert der Rondra, Wundersame Rüstung, Löwenhelm, Donnersturm, Schwert der Thalionmel, Schild der Ardare, Gnorakir, Posaunen von Perricum, Lanze des heiligen Orgil
Alveraniare Famerlor, Kor, Mythrael, der Rondrikan, Walkürja
Verwandte Entitäten Kor, Swafnir
Widersacher Belhalhar
Mit freundlicher Genehmigung von Ulisses Spiele und Uhrwerk Verlag

Rondra ist die Göttin des Kampfes und des Gewitters. Rondra wird dem Pantheon der Zwölfgötter zugeordnet. Ihre Farbe ist blutrot, ihr heiliges Tier die brüllende Löwin. Die der Göttin geweihte Zahl ist Zwei.

Die aventurischen Rondra-Tempel sind meist schwer befestigt, die Geweihten sind mit Kettenhemd, Waffenrock und Schwert gut gerüstet und die kirchlichen Ränge erinnern an militärische. Die Geweihten sind sehr stolz und scheuen keine Herausforderung, um sich vor ihrer Herrin als würdig zu erweisen. Feigheit und Hinterlist sind das Verabscheuungswürdigste, das sich ein Geweihter der Rondra vorstellen kann. Rondrianer grüßen sich, indem sie die Schwertfaust zum Herzen führen.

Außerdem ist der Rondra der zweite Monat im gebräuchlichsten Kalenderjahr Aventuriens, auch Hitzemond genannt.

In der Alchimie wird Rondra sowohl dem Element Feuer als auch dem Element Luft zugeordnet.

Rolle in den Zeitaltern[]

  • Drittes Zeitalter - wichtige Göttin
  • Viertes Zeitalter - wichtige Göttin
  • Sechstes Zeitalter - wichtige Göttin
  • Neuntes Zeitalter - wichtige Göttin
  • Zehntes Zeitalter - Oberste Heerführerin
  • Elftes Zeitalter - Oberste Heerführerin

Kirchen, Sekten, Kulte[]

  • Rondra-Kirche im Zwölfgötterglauben
  • Bei den Ur-Tulamiden war Rahandra eine regenbringende Bauern-Gottheit, die auf einem von Löwen gezogenen Wagen über den Himmel fuhr.
  • Bei den Tulamiden wird sie bisweilen als Sturmgöttin Ra'Andra oder Rahandra angesehen. Dies ist eigentlich der männliche Name des personifizierten Gewittersturms.
  • In Fasar gilt sie nur als Göttin des Einzelkämpfers. Schlachten und größere Gefechte stehen hier unter dem Schutz Kors.
  • Die heutigen Nebachoten glauben, in der Vergangenheit Rondras Gnade verloren zu haben und wenden sich daher mit ihren Gebeten an den blutigen Kor, bis sie sich wieder als würdig erweisen.
  • Im alten Nebachot galt Ra'andrat als Göttin der Jagd und des ehrenhaften Zweikampfes. Im Krieg entfesselte sie ihren Sohn Chor und nahm die ehrenhaftesten Kämpfer nach ihrem Tod zu sich. Daher wurde ihr zwar nicht die größte, dafür aber die mächtigste jenseitige Heerschar zugeschrieben.
  • Im alten Rashdul galt Rascha Andra als Tochter der Beli Rascha, die mit ihren Brüdern Rasch Dhul und Rasch Ragh im Kampf gegen Beli Horas fiel.
  • Bei den Novadis ist Rhondara eine der Frauen Rastullahs. Die Schule von Fasar sieht sie sogar als vornehmste Frau des Eingottes.
  • Der Hadjin-Orden der Beni Uchakâni verehrt Ra'andra in der Gestalt eines (männlichen) göttlichen Löwen.
  • Der Hadjin-Orden der Sahabiyat al'Qamar kennt Ra'andra, die Gottlöwin, als mütterliche Beschützerin, die Heimat und Nachwuchs schützt.
  • Bei den Ambosszwergen gilt Rondra als Knappin Angroschs, die mit Felsspalter und Eisenwalder gegen Drachen und Orks in den Kampf zieht. Selten wird sie aber auch als über Angrosch stehend verehrt, der als fleißiger Schmied ihren hohen Verschleiß an Waffen ausgleichen muss.
  • Im thorwalschen Glauben wird Rondra als Elementargewalt nur geringe Verehrung entgegengebracht. Der Tempel in Prem wurde aus Dankbarkeit gegründet, da die Sturmgöttin die Thorwaler in ihrem Freiheitskampf mit einem Orkan unterstützt haben soll.
  • Im Imperium wird Rhondarra vor allen von den myranischen Amazonen als Göttin der Ehre und verteidigten Gerechtigkeit angebetet.
  • Den Hjaldingern gilt Rondris als Schwester des Korri, dessen Zügelung ihre Aufgabe ist. Zu diesen Zweck schuf sie die Regeln der Kriegerehre und erwartet von den Sterblichen sich daran zu halten. Sie wird als rote Leona dargestellt.
  • Bei den Leonir gilt Rrondr als Gefährtin und bisweilen Tochter des Hauptgottes Khorr. Sie soll ihm die Gesetze der Ehre abgetrotzt haben und bestimmt wie seine Gaben eingesetzt werden. In Rhacornos ist sie außerdem neben ihrer Funktion als fürsorgliche Muttergöttin die Göttin der Ehrengerichte, so wie sie auch die verstorbenen Leonir richtet.
  • Die Trondaja der Vinshina gilt als maßlos und wild. Sie wird als Falke dargstellt.
  • Rron'Shur soll den Tighrir Kraft, Zähigkeit und Tapferkeit gegeben haben. Insbesondere die etwas schwächeren Tighrir-Frauen beten sie um ihre Gaben an.
  • In der Eshbathya Salahbathlama wird Xahandra als ungestüme Jägerin verehrt, deren Übermut sich in Donner und Blitzen ausdrückt.

Geschichte[]

  • In den Gigantenkriegen enthauptete Rondra den Giganten Raschtul.
  • Im Vierten Zeitalter sandte Rondra den Rondrikan (zusammen mit Efferds Zwölf Winden) gegen Anhänger des Namenlosen.
  • Gegen das Omegatherion soll Rondra im Fünften Zeitalter Mithrida als Waffe geschwungen haben.
  • Im Neunten Zeitalter entsteht Kor aus einer Abspaltung Rondras.
  • 872 v. BF: Leomar von Baburin bringt mithilfe der Posaunen von Perricum, welche er der Legende nach von Rondra erhält, die Mauern Nebachots zum Einsturz. Das Bosparanische Reich schleift die Stadt und baut sie als Perricum wieder auf.
  • 860 v. BF: Auf den Donnersturmfeldern vor Baburin fordert Leomar von Baburin die Göttin Rondra zum Wagenrennen heraus. Er unterliegt, erhält aber den Donnersturm als Dank.
  • In der Zweiten Dämonenschlacht soll Rondra zusammen mit Praios, Efferd und Ingerimm den bedrängten Garethern zu Hilfe gekommen sein.
  • 431 BF RON 4: Rondra schickt angeblich einen Sturm, der das Tor der Feste in Prem zerstört und den Aufständischen gegen die Besatzung der Mittelreicher hilft.
  • 767 BF PER 4: Thalionmel verteidigt Neetha gegen eine Übermacht der Novadis unter Tugruk Pascha und stirbt. Durch Rondras Eingreifen tritt der Chabab über die Ufer und reißt den Großteil der Novadi-Streitmacht in seinen Fluten mit sich. Die Silem-Horas-Brücke wird dabei zerstört.

Irdisches[]

  • Als Kriegsgöttin mag Rondra auch nach dem Vorbild der griechischen Göttin Athene oder der germanischen Walküren gedacht sein. Löwengestaltig wie Rondra ist die ägyptische Göttin Sachmet.
  • Als Göttin des Gewitters entspricht sie in diesem Aspekt auch der germanischen Gottheit Thor.
  • Dem Kriegsgott der griechischen Mythologie Ares (bzw. lat. Mars) als "Gott des schrecklichen Krieges, des Blutbades und Massakers" entspricht sie aufgrund ihrer Vorstellung von ehrenvollem Kampf nicht. Die Aspekte von Ares würden eher zu dem Erzdämon Belhalhar passen. Eventuell kann man in Kor noch Aspekte von Ares erkennen.
Irdische Anleihe des Namens
Mögliche Anlehnung an die Rondartschiere – tapfere, mit Schwertern bewaffnete Soldaten, die auf die Feuerpause von Musketieren warteten, um dann eine Bresche in die Reihen der Schützen zu schlagen. (Anmerkung: Eine von Rondras Tugenden ist der ehrenvolle Zweikampf, der im Nahkampf ausgefochten wird.)
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